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Bei der Gesichtsfeldmessung (Perimetrie) nutzt der Augenoptiker ebenfalls hochmoderne Instrumente, um Auffälligkeiten zu erkennen.

Augenscreenings beim Augenoptiker können Auffälligkeiten aufdecken

Am „Tag des (guten) Sehens“ soll daran erinnert werden, dass Augenoptiker die Spezialisten für gutes Sehen sind. Der 6. September stellt deswegen die Dienstleistungen des Gesundheitshandwerks in den Vordergrund; zur Augenoptik zählt dabei weit mehr als die Messung der Sehstärke und die Anpassung von Brillen und Kontaktlinsen. Auch verschiedene Screeningtests gehören zum Angebot des Augenoptikers. Bei diesen Tests kann er Auffälligkeiten erkennen, die auf eine Augenkrankheit hindeuten können, woraufhin der Augenoptiker seinen Kunden zur Diagnose an den Augenarzt verweist.

Augeninnendruckmessung zur Früherkennung des Grünen Star 

Die Messung des Augeninnendrucks - auch Tonometrie genannt - geschieht beim Augenoptiker schnell, kompetent und meist ohne Wartezeit. Mit dem sogenannten „Non-Contact-Tonometer“, das den Druck mittels eines Luftimpulses misst, ermittelt der Augenoptiker den Augeninnendruck. Das Ergebnis wird in Millimeterquecksilbersäule (mmHg) angegeben. Mit dieser Messung kann der Augenoptiker Anzeichen erkennen, die möglicherweise auf ein Glaukom (Grüner Star) hinweisen. Bei Auffälligkeiten raten Augenoptiker daher, sich umfassend von einem Augenarzt untersuchen zu lassen. Eine Glaukomerkrankung verläuft völlig schmerzfrei. Deswegen wird der Ausfall einzelner Bereiche im Gesichtsfeld von den Betroffenen häufig zu spät wahrgenommen.

Testung des Gesichtsfeldes beim Augenoptiker 

Bei der Gesichtsfeldmessung (Perimetrie) nutzt der Augenoptiker ebenfalls hochmoderne Instrumente, um Auffälligkeiten zu erkennen. Im Perimeter wird die Helligkeit des Lichtpunktes ermittelt, die dieser mindestens haben muss, damit er vor dem hellen Hintergrund einer Halbkugel wahrgenommen werden kann. Es wird also der minimale wahrgenommene Kontrast zwischen dem Lichtpunkt und seinem Umfeld gemessen. Der Computer berechnet aus diesen Angaben die Lichtunterschiedsempfindlichkeit. 
Diese und weitere Screeningtests sind beim Augenoptiker möglich. Augenoptiker können so an den Augen Auffälligkeiten aufdecken und den Kunden zur eventuell nötigen Diagnose und Behandlung an den Arzt für Augenheilkunde verweisen. Hier finden Sie weitere Informationen dazu, ob Sie nun zum Augenoptiker oder zum Augenarzt gehen sollten.
Der 6. September ist der Geburtstag von Hermann Pistor. Der deutsche Mathematiker und Physiker, geboren 1875 in Sonneberg, gilt als der Begründer der modernen Augenoptik. Er befasste sich in Jena bis zu seinem Tode 1951 fachlich mit der Augenoptik, Optometrie und der Wissenschaft der Fehlsichtigkeiten und deren Korrektur. Der „Tag des (guten) Sehens“ an Pistors Geburtstag erinnert die Bevölkerung und die Medien an die Notwendigkeit guten Sehens und macht auf die entsprechenden Dienstleistungen von Augenoptikern aufmerksam.  
 
05.09.2014