Was is los mit de Aug'n,
Kenna dee no guat schaug'n?
Vielleicht, dass gar net guat
geht – Mir schau'n nach - es is nia z'spät!

Wirklich? Das ist ja lange her! Die Sehstärke verändert sich schleichend und daher könnten viele Menschen besser sehen als sie es tun - wenn sie es wüssten.

Sie auch? Kontrollieren Sie in drei kurzen kleinen Tests Ihre Sehschärfe, Ihr Farb- und Kontrastsehen. Natürlich ersetzt der Online-Sehtest der "Einmal im Jahr zum Optiker"- Kampagne nicht den Besuch und die professionelle Augenprüfung bei einem Augenoptiker; dennoch kann er Ihnen eine Tendenz vermitteln!

Mir schau'n den ganzen
Dog, Doch wie guat –
dös is de Frag!

Die Anforderungen an die Augen und die Sehleistung hat sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht – nicht zuletzt bedingt durch unser Freizeitverhalten und die Technisierung unseres Alltags unter anderem durch Smartphones und Tablet-PCs. Die meisten Augenpaare sind für diese Anforderungen allerdings nicht gewappnet.

Ein Drittel der Deutschen ist nicht vollkommen zufrieden mit seiner Sehleistung, trägt aber dennoch keine Sehhilfe.

Bei zwei Dritteln der Nicht-Brillenträger ist der letzte Sehtest schon mehr als drei Jahre her!

Ein Augenoptiker würde feststellen, dass die Sehleistung noch zu verbessern ist. Das glauben 27% der Brillenträger.

Sicher sei – auch im
Verkehr, Mit guate Aug'n
ist dös net schwer!

Wussten Sie, dass 300.000 Verkehrsunfälle pro Jahr auf schlechtes Sehen zurückzuführen sind? Und obwohl 30 Prozent der Nicht-Brillenträger unter den Autofahrern glauben, einen erneuten Sehtest nicht zu bestehen, haben 40 Prozent der Autofahrer ohne Sehhilfe ihre Augen länger als fünf Jahre nicht mehr kontrollieren lassen!

Knapp 90 Prozent aller Informationen werden über die Augen aufgenommen. Nur optimal sehend erkennen Sie im Straßenverkehr - ob als Fußgänger, Auto- oder Fahrradfahrer-, wie weit ein entgegen kommendes Auto entfernt ist, ob eine Ampel auf Rot steht und dass ein Kind auf die Straße läuft, bevor es zu spät ist.

Etwa acht Prozent der Männer und 0,5 Prozent der Frauen sind wegen eines Gendefektes von Farbsinnstörungen betroffen und können deswegen Rot- oder Grüntöne nur schlecht unterscheiden. Im Alltag vielleicht nicht so störend, lebensgefährlich allerdings dann, wenn Sie mit einer Rotschwäche die roten Bremsleuchten vorausfahrender Fahrzeuge erst später sehen als Normalsichtige.

Mir sollten jetzt noch net
glei rasten, Jetzt geht's
um den Computer-Kasten!

Zählen Sie doch mal mit: bis zu 33.000 Kopf- und Blickbewegungen zwischen Bildschirm, Tastatur und Manuskript und mit bis zu 7.000 Pupillenreaktionen bewältigen Sie pro Tag – die Augen müssen am Bildschirm Höchstleistungen vollbringen.

Sitzen sie oft am Bildschirm und Klagen über Kopfschmerzen?

Rund 80 Prozent aller Menschen, die beruflich länger als drei Stunden vor dem Monitor sitzen, klagen über Kopf- und Rückenschmerzen oder überanstrengte, tränende oder brennende Augen. Da verlangen Sie Ihren Augen aber einiges ab!

Aber sie haben doch eine Lesebrille?

Tja, diese ist aber für 30 bis 40 Zentimeter Leseentfernung gedacht, die normale Fernbrille übrigens für eine unendliche Entfernung. Der Bildschirm steht jedoch dazwischen, im Abstand von etwa 60 bis 100 Zentimetern von den Augen entfernt!

Wer in seinem Leben schon an mehr als zwei verschiedenen Monitoren saß, weiß, wie unterschiedlich Kontrasteinstellungen sein können. Aber auch Ihre Augen haben oft Probleme, Kontraste richtig zu erkennen - Hintergründe verlaufen und Abgrenzungen verschwinden.