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Bildquelle: ZEISS. Der Augenoptiker berücksichtigt verschiedene Parameter wie Einschleifhöhe, Hornhautscheitelabstand oder Fassungsvorneigung bei der Anfertigung einer Gleitsichtbrille

Die Gleitsichtbrille – der „Mercedes“ unter den Brillen

Darf es ein bisschen mehr sein? Zusätzlich zur optimalen Korrektur der Kurzsichtigkeit auch noch scharf Sehen in der Nähe, vielleicht noch selbsttönende Brillengläser obendrauf und das alles ohne störenden Übergang beim Wechsel der Seh-Entfernung? Statt ständig Lesebrille, Fernbrille und Sonnenbrille zu wechseln, können Sie auch den Komfort einer „phototropen“ Gleitsichtbrille genießen und aus drei Brillen eine machen.

Was können Gleitsichtgläser? 

Um mehrere Seh-Entfernungen gleichzeitig zu berücksichtigen, werden in die Gleitsichtbrillen so genannte Mehrstärkengläser eingearbeitet. Mehrstärkengläser haben oben im Glas einen Bereich, um in der Ferne scharf zu sehen, unten einen Nahsichtbereich zum Lesen und einen mittleren Teil, um beispielsweise die Kollegin am Schreibtisch gegenüber scharf sehen zu können. Diese Übergänge vom Fernbereich bis hin zum Nahbereich erfolgen stufenlos und unmerklich. Ihr Innungsaugenoptiker kann die individuellen Bedürfnisse an das gute Sehen in allen Entfernungen bestimmen und bei der Wahl der auf Sie zugeschnittenen Brillengläser berücksichtigen. 

Ein wahres Meisterwerk aus Expertenhand – die Gleitsichtbrille

Damit die Gleitsichtbrille optimal die unterschiedlichen Fehlsichtigkeiten korrigieren kann, muss diese individuell von Ihrem Augenoptiker angepasst werden. Er ermittelt die verschiedenen Brillenglaswerte, die Einschleifhöhe der Brillengläser, den Augenabstand, den Hornhautscheitelabstand und die Fassungsvorneigung, er achtet auf die Kopfform, geht auf die persönlichen Sehgewohnheiten ein, berechnet den persönlichen Leseabstand und sorgt mit vielen weiteren Detailermittlungen für eine bestmögliche Verträglichkeit und Passgenauigkeit. 

Gleitsichtbrillen-Vorteile 

  • das Wechseln von Lese- und Standardbrille entfällt
  • in allen drei Bereichen (Fern-, Nah- und Übergang) scharfes Sehen ohne störende Übergänge
  • ihr Gegenüber erkennt keinen Unterschied einer Fern- oder Lesebrille

Nachteile 

  • die Augen brauchen eventuell etwas Zeit, um sich an die verschiedenen Bereiche im Brillenglas zu gewöhnen. Die Augen „arbeiten sehr eng mit dem Gehirn zusammen“ und müssen quasi „lernen“, durch eine Gleitsichtbrille zu schauen bzw. das Gehirn muss lernen diese Informationen zu verarbeiten. Fragen Sie Ihren Augenoptiker auch danach!
Haben Sie also keine Lust mehr, dauernd nach Ihrer Lesebrille zu kramen? Informieren Sie sich in einem ausführlichen Beratungsgespräch bei Ihrem Innungsaugenoptiker und lassen Sie sich von den Vorteilen einer Gleitsichtbrille überzeugen. Mehrstärkengläser können in fast jede Fassung eingeschliffen werden. Hier können Sie sich von den Brillentrends 2014 für Damen und Herren inspirieren lassen. 
 
09.04.2014