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Die Auswahl einer neuen, modischen Brillenfassung ist ein guter Anlass, auch die Augen überprüfen zu lassen und die Gläser zu erneuern. Foto © Fotolia.com/coldwaterman

Wie oft brauche ich eine neue Brille?

Die einen wechseln ihr Brillenmodell aus modischen Gründen ziemlich oft, die anderen warten mehrere Jahre, bis sie zum Augenoptiker gehen. Ein jährliches „Update“ der Brille ist jedoch wichtig für die Augengesundheit.

Abzuwarten, bis entweder die Fassung oder auch die Gläser Schäden aufweisen oder man bemerkt, dass man nicht mehr gut sieht, ist kein guter Ansatz. Viele Sehprobleme werden nämlich zunächst gar nicht bemerkt, da sich die Sicht schleichend verschlechtert. Aus diesem Grund sollte man jedes Jahr einmal den Optiker aufsuchen und die Augen durchchecken lassen. Besonders bei Kindern ist die regelmäßige Kontrolle wichtig, da sich das Auge in jungen Jahren noch stark verändert. So bleibt bei Jung und Alt nicht nur der Sehkomfort erhalten, auch Hinweise auf größere Probleme oder Augenerkrankungen werden so frühzeitig entdeckt. Der Augenoptiker kann in diesem Fall zu einem Arztbesuch raten.

Für jeden Geldbeutel das passende Modell

Viele Fehlsichtige scheuen den Gang zum Optiker, da sie die speziell mit Gläsern in hohen Stärken oder Gleitsichtbrillen verbundenen Kosten scheuen. Eine regelmäßige Augenüberprüfung bedeutet jedoch nicht immer, dass man anschließend auch eine neue Brille benötigt. Und falls doch: Mit der fachgerechten Beratung des Augenoptikers und der immer größer werdenden Auswahl an Fassungen und Gläsern, Materialien und zusätzlichen Veredelungen sollte es kein Problem sein, eine Variante zu finden, die dem eigenen Geldbeutel und den persönlichen Anforderungen entspricht. Auch wenn sich kleinere Defekte an der Brille wie etwa abgenutzte Nasenpads oder wacklige Bügel schnell und unkompliziert beim Optiker richten lassen, ist eine Brille ein täglicher Gebrauchsgegenstand und seine Haltbarkeit trotz moderner und robuster Materialien begrenzt. Wenn es also Zeit ist, sich eine neue – vielleicht auch modischere – Fassung auszusuchen, sollten die Gläser direkt auch überprüft und idealerweise mit ausgetauscht werden.

Besser nicht online bestellen

Gerade bei Gleitsichtbrillen ist es nicht ratsam, diese allein aufgrund des eventuell günstigeren Preises online zu bestellen. Hierbei fehlen wichtige Daten und die persönliche, anatomische Anpassung an den Träger, damit die Brille für optimales Sehen sorgt und zum Beispiel im Straßenverkehr keine Gefahr darstellt. Auch die Lesebrille aus dem Drogerie- oder Supermarkt sollte nur eine Notlösung darstellen. Eine gewisse Eingewöhnungszeit ist vor allem bei Gleitsichtbrillen, aber auch bei Sehhilfen für andere Fehlsichtigkeiten normal, da sich das Gehirn erst an den neuen Seheindruck gewöhnen muss. Ist dies bei einer „normalen“ Brille nach einigen Tagen und bei der Gleitsichtbrille bis zu einigen Wochen nicht der Fall, hilft der Augenoptiker vor Ort gerne weiter und passt die Brille nochmals an.



 
 

07.03.2018