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Hohe Temperaturen, Sonne, Wind, Klimaanlagen, Salz- oder Chlorwasser: Tipps, wie die Augen gut durch den Sommer kommen. Foto © Fotolia.com/alco81

Sommer-Tipps für gesunde Augen

Sonnenbrille und Sonnencreme sind aktuell unverzichtbare Begleiter. Die folgenden Tipps tragen zusätzlich dazu bei, dass man strahlende Sommersonne und hohe Temperaturen ohne Augenreizungen so richtig genießen kann.

Hohe Temperaturen sorgen nicht nur dafür, dass wir schwitzen und insgesamt mehr Flüssigkeit benötigen, auch die Tränenflüssigkeit nimmt ab und die Augen werden schneller trocken. In klimatisierten Räumen lässt es sich zwar mit kühlem Kopf angenehm arbeiten. Durch die sehr trockene Luft und zusätzliche Bildschirmarbeit trocknet das Auge jedoch ebenfalls aus. Symptome wie brennende, juckende, tränende, müde Augen, ein ständiges Fremdkörpergefühl oder verschwommene Sicht sind alles andere als angenehm. Bei Kontaktlinsenträgern verstärken sich diese Beschwerden oft, vor allem beim Tragen weicher Linsen, da diese zusätzlich die Tränenflüssigkeit aufsaugen.

Abhilfe schaffen hier neben reichlichem Trinken befeuchtende Augentropfen („künstliche Tränen“), die rezeptfrei und in verschiedensten Varianten, etwa mit zusätzlich pflegenden oder reizmildernden Inhaltsstoffen, erhältlich sind. Kontaktlinsenträger sollten sich von ihrem Augenoptiker beraten lassen, welches Produkt sich eignet. Generell sollte man darauf achten, Tropfen ohne Konservierungsstoffe zu verwenden, da letztere das Auge reizen oder Allergien auslösen können. Künstliche Tränen gibt es auch als Einzeldosis-Ampullen, diese eignen sich besonders für den nur gelegentlichen Einsatz, da Tropfen im Fläschchen einmal geöffnet meist nicht länger als etwa drei Monate haltbar sind. Für Reisen oder unterwegs sollte man außerdem darauf achten, Augentropfen und Kontaktlinsenpflegemittel nicht dauerhaft zu großer Hitze auszusetzen oder gar im Auto liegen zu lassen.

Wer nachts mit trockenen Augen aufwacht, kann nach dem Herausnehmen der Kontaktlinsen und vor dem Schlafengehen auf dickflüssigere Gele zurückgreifen.

Am Strand, am See, im Schwimmbad

Dass man aufgrund der Reflexionen durch Wasser und hellen Sand an oben genannten Orten immer eine Sonnenbrille tragen sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Salzwasser und Chlor reizen die Augen zusätzlich. Deshalb empfiehlt sich für intensiven Wasserkontakt eine Schwimmbrille. Zusammen mit Kontaktlinsen ergibt sie eine ideale Kombination für Fehlsichtige: Harte Kontaktlinsen können leicht aus dem Auge gespült werden und weiche Kontaktlinsen dürfen auf keinen Fall mit Wasser in Berührung kommen, da sich enthaltene Keime oder Mikroorganismen im Linsenmaterial ablagern und Infektionen auslösen können. Schwimmbrillen oder Tauchmasken gibt es auch beim Augenoptiker mit Korrektionswirkung, in diesem Fall können Brille und Linsen in der Tasche bleiben. Kontaktlinsenträger sollten in jedem Fall (nicht nur) zum Schwimmen immer eine Ersatzbrille, den Kontaktlinsenbehälter und das passende Pflegemittel dabeihaben. Letzteres gibt es auch beim Augenoptiker in praktischen Reisegrößen oder Einmaldosis-Ampullen. Sind die Augen durch viel Wind an der Küste gereizt, helfen ebenfalls oben genannte Augentropfen.


Bei anhaltenden oder unklaren Augenreizungen oder schlechter Sicht sollte ein Augenoptiker, Optometrist oder Kontaktlinsenanpasser aufgesucht werden. Er stellt fest, ob sich eine Fehlsichtigkeit verschlechtert oder neu entwickelt hat und findet die passende Lösung für optimale Sicht. Bei Verdacht auf eine Augenerkrankung wird er an einen Augenarzt verweisen.


Tipps zum Sonnenbrillenkauf gibt es hier.

 

 

02.08.2018