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Regelmäßige Augeninnendruckmessungen: ab dem 40. Lebensjahr sinnvoll!

Was passiert bei der Augeninnendruckmessung?

Zu den vielfältigen Dienstleistungen des Augenoptikers kann unter anderem die Messung des Augeninnendrucks zählen, die auch als Tonometrie bezeichnet wird. Mit Hilfe dieser Messung ist es möglich, Anzeichen zu erkennen, die möglicherweise auf ein Glaukom, besser bekannt als Grüner Star, hinweisen. Ein erhöhter Augeninnendruck kann - muss nicht! - auf eine Erkrankung hinweisen, eine abschließende Beurteilung gibt der Augenarzt, an den der Augenoptiker seinen Kunden bei einem entsprechenden Verdacht verweist.

Augeninnendruckmessung mittels Non-Contact-Tonometer

Augenoptikern steht für die Messung des Augeninnendrucks ein spezielles Gerät zur Verfügung. Verwendet werden sogenannte „Non-Contact-Tonometer“, die den Druck mittels eines Luftimpulses messen, der für die Kunden nur eine tausendstel Sekunde spürbar ist. Das Ergebnis wird in Millimeterquecksilbersäule (mmHg) angegeben. 

Augeninnendruckmessung zur Früherkennung von Auffälligkeiten

Das jeweilige Messergebnis ist ein wichtiger Hinweis für eine mögliche Glaukom-Erkrankung. Allerdings ist die Druckmessung allein für eine Diagnose nicht ausreichend. Eine regelmäßige Augeninnendruckmessung ist spätestens ab dem 40. Lebensjahr empfehlenswert. Auch bei  Verletzungen des Auges sollten Messungen vorgenommen werden, um die Bildung von Sekundärglaukomen ausschließen zu können.