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Heizungsluft, Kälte und Wind sorgen im Winter oft für trockene Augen. Augentropfen helfen zusammen mit einigen anderen Tipps.Foto © Fotolia.com/alco81

Augenprobleme im Winter: Das hilft

In den Wintermonaten setzen nicht nur Kälte und Wind den Augen zu, sondern ebenso die trockene Luft in geheizten Räumen. Weil wir uns öfter drinnen aufhalten, haben Hausstaubmilben bei Allergikern im Winter zusätzlich leichtes Spiel. Die folgenden Tipps helfen, wenn die Augen brennen, jucken, tränen, gereizt und gerötet sind.

1. Gutes Raumklima schaffen

Die Heizung möglichst nicht zu hoch einstellen und mithilfe von feuchten Tüchern, die man über die Heizkörper legt, oder Raumluftbefeuchtern für ein angenehmes Klima sorgen. Regelmäßiges, kurzes Lüften trägt ebenso dazu bei, dass die Luft nicht zu trocken wird.

2. Sonnen- oder Sportbrille tragen

Ein Tag im Schnee kann für die Augen belastender sein als ein sonniger Tag am Strand: Schnee reflektiert mehr als achtzig Prozent des Sonnenlichts, inklusive der schädlichen UV-Strahlung. Eine Sonnenbrille schützt die Augen nicht nur vor den Reflexionen des Sonnenlichts im Schnee, sie hält gleichzeitig kalten Wind ab und verhindert so starkes Tränen und Austrocknen der Augen. Ein positiver Nebeneffekt: Auch die empfindliche Haut um die Augen wird so geschützt. Wer im Winter Outdoor-Sport betreibt, sollte in jedem Fall eine passende Sportbrille tragen. Beim Augenoptiker gibt es hierzu umfassende Beratung. Übrigens: Einige Augenoptiker sind auf Sportoptik spezialisiert und finden garantiert das richtige Modell für die individuellen Ansprüche.

3. Für Befeuchtung der Augen sorgen

Wer Kontaktlinsen trägt oder viel am Bildschirm arbeitet, sollte folgende Tipps berücksichtigen: Viel Wasser trinken, öfter blinzeln oder den Blick schweifen lassen und bei trockenen Augen für zusätzliche Befeuchtung in Form von geeigneten Augentropfen sorgen. Hier gibt es eine Fülle von freiverkäuflichen Produkten – der Augenoptiker oder Kontaktlinsenspezialist hat den Überblick und weiß, welche Form der Nachbenetzung sich für wen eignet. Wer sich jedoch unsicher ist, ob die Beschwerden tatsächlich von trockener Luft ausgelöst werden, sollte zunächst einen Augenarzt aufsuchen, um andere Ursachen auszuschließen.

4. Nur trocken oder allergisch?

Hausstauballergiker sollten gerade in der Heizungssaison verstärkt darauf achten, dass sie die gängigen Tipps berücksichtigen (wie regelmäßiges Saugen und Lüften, Verwendung geeigneter Textilien in Wohn- und vor allem Schlafräumen etc.). Sind die Augen dennoch gerötet und gereizt, klärt ein Besuch beim Augenarzt, ob eine allergische Bindehautentzündung vorliegt und wie diese behandelt werden kann.

Informationen zum trockenen Auge gibt es außerdem hier.

 

05.02.2018