News

Mit Datenbrillen mehr Wirklichkeit erzeugen

Die Technik schreitet unaufhörlich und rasant voran. Smartphones und Tablet-PCs haben die Mobilität der Menschen auf nahezu erschreckende Weise vergrößert. Die Anforderungen an die Augen wachsen mit den Möglichkeiten, und als ob das noch nicht genug ist, steht die Produktion der „Datenbrille“ offensichtlich kurz bevor.

Mit einer Datenbrille könnte die Flexibilität der Menschen weiter steigen und die ständige Datenabrufbarkeit noch größer und schneller werden. Seit einiger Zeit arbeitet zum Beispiel Google an einem Projekt, das unter dem Namen „Project Glass“ bekannt ist: Demnach sollen Informationen aus dem Internet auf die Innenseite des Brillenglases und damit ins Blickfeld des Trägers projiziert werden. Anhand dieser neuen Technik werden zusätzliche oder ergänzende Informationen zu den real wahrgenommenen Bildern geliefert – Stichwort: virtuell erweiterte Wirklichkeit (Augmented Reality). Mittels Sensoren und eines hochauflösenden Displays werden beiden Augen Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt. Dadurch erscheint die Gesamtdarstellung in 3D-Bildern.

In Tests, die von Google durchgeführt wurden, bewährte sich die Datenbrille als Alltagshelfer, da sie viele nützliche Funktionen vereint. Ob die Datenbrille langfristige Schäden für die Augen haben kann, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Obwohl sie noch in der Entwicklung ist, ist sie in der Augenoptik längst Gegenstand kontroverser Diskussionen. Einige Meinungen gehen in die Richtung, dass die Brille aufgrund der ständigen Internet- und 3D-Präsenz zu Kopf- und Augenschmerzen führen kann. Ob diese Begleiterscheinungen tatsächlich auftreten können, kann man frühestens 2014 sagen:  Dann soll die Google-Datenbrille auf den Markt kommen.

08.02.2013