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Egal, ob die Brille auf der Nase mitreist oder im Gepäck: Tipps für gute Sicht im Urlaub. Foto © Fotolia.com/beeboys

Gute Sicht im Urlaub: mit Brille

Die Brille ist ein unkomplizierter Reisebegleiter. Warum sie trotzdem einen eigenen Pass braucht und was noch wichtig ist für gute Sicht im Urlaub: 4 nützliche Tipps für die Brille auf Reisen.

Vor dem Urlaub:

Noch einmal beim Augenoptiker vorbeizuschauen, lohnt sich: Er kann den Sitz der Alltagsbrille überprüfen, gegebenenfalls lockere Schräubchen festziehen oder die Nasenpads austauschen. Wer keine Ersatzbrille besitzt, sollte sich unbedingt rechtzeitig eine anfertigen lassen, falls die Brille im Urlaub beschädigt wird. In jedem Fall sollte der Brillenpass mitreisen, damit im Falle eines Falles alle Daten zur Hand sind.

Pflege muss sein:

Zu große Hitze schadet vor allem Kunststoffgläsern, deshalb die Brille nicht im heißen Auto oder in der prallen Sonne liegen lassen. Auch für Saunabesuche eignet sie sich nicht – ganz abgesehen davon, dass aufgeheizte Metallfassungen Verbrennungen verursachen können. Wer stärker fehlsichtig ist, kann in der Sauna auf Tageskontaktlinsen setzen, die nach einmaligem Tragen entsorgt und nicht gepflegt werden müssen. Neben dem Brillenetui, das die Brille vor Kratzern und Beschädigungen schützt, sollte auch immer ein Brillenputztuch aus Mikrofaser dabei sein. Keinesfalls die Brille am Strand mit Handtuch oder T-Shirt abwischen – Sandkörnchen und Sonnencreme schädigen die Gläser und die Beschichtung.

Sonnenbrille:

UV-Schutz für die Augen ist ein Muss, ganz besonders an sonnigen Orten, wo Sand oder Wasser zusätzlich reflektieren und blenden. Für diejenigen, die nicht ständig ihre Alltagsbrille mit einer Sonnenbrille tauschen und zwei Brillen mit sich herumtragen möchten, bieten phototrope (selbsttönende) Gläser vielleicht die Lösung. Der Augenoptiker ist in jedem Fall der richtige Ansprechpartner, wenn es um Augenschutz in der Sonne geht.

Schwimmen und Tauchen mit Brille:

Die Brille zum Schwimmen aufzubehalten, ist nicht empfehlenswert. Sie kann dabei leicht verlorengehen, Salz- und Chlorwasser können die Gläser oder die Beschichtung schädigen. Schwimmbrillen sind auch mit Korrektionsgläsern beim Augenoptiker erhältlich. Eine Alternative bieten auch hier Tageskontaktlinsen, die aber in jedem Fall auch zusammen mit einer einfachen Schwimmbrille ohne Korrektionswirkung getragen werden müssen, da sie nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen.

Tipps für Kontaktlinsenträger im Urlaub gibt es hier.
 

19.07.2017