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Platini macht sich für Brillen stark

Auch in diesem Jahr wird die umstrittene Torlinien-Technik im Fußball in aller Munde sein – spätestens, wenn eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters mal wieder über einen wichtigen Sieg entscheidet.

Michel Platini, Präsident des Europäischen Fußballverbandes (UEFA),  setzt sich aber auch 2013 für „eine gute Brille“ statt der modernen Torlinien-Technik ein. „Wenn der Torlinien-Richter einen Meter von der Linie entfernt ist und eine gute Brille trägt, dann kann er sehen, ob der Ball drin ist oder nicht“, meinte Platini zuletzt noch zu diesem Thema bei einer Pressekonferenz im malaysischen Kuala Lumpur.

Ob nun mit einer Sportbrille oder Kontaktlinsen ausgestattet, optimales Sehen ist nicht nur für die Sportler im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit und der mit schlechter Sicht steigenden Verletzungsgefahr sehr wichtig. Auch die Schiedsrichter sollten einen guten Blick haben.

Umgerechnet etwa 50 Millionen Euro kostet die Entwicklung der neuen Technik, die anzeigen soll, ob ein Ball die Torlinie überschritten hat und die bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien erstmals zum Einsatz kommen soll. Für dieses Geld gibt es unzählige Brillen und Kontaktlinsen – und der Fußball behält seine menschliche Note. Deswegen meint auch Platini,  das Geld könne besser und sinnvoller ausgegeben werden. Nicht zuletzt, weil im Breitensport teure Hilfsmittel eher keine Verwendung finden werden – hier zählt noch die perfekt angepasste Brille und die verträgliche Kontaktlinse: mit Erfolg!

 

08.02.2013